Daniela Fischer, Heidrun Ehlerding
– Erwartungen an die Ideengruppe
– Erfahrung und Fachwissen zum Thema
– Verständnis und Vorstellung von Beobachtung und Dokumentation
Beobachtung
– Interesse am Kind
– Intensive und gezielte Beschäftigung mit dem Kind
– Gezielte Beobachtung über längere Zeiträume (Entwicklungen festhalten)
– Genaues fachliches Hinschauen
– Stärke und Schwäche des Kindes entdecken
– Entdecken von Elementarkenntnissen, Interessen, Neigungen, Gewohnheiten
– Soziales Umfeld mit einbeziehen
Unmittelbares pädagogisches Feedback
– Hilfe für die pädagogische Planung
– Förderbedarf kann schneller erkannt werden
– Grundlage für Elterngespräche
– Vorbereitung von Teamsitzungen und Gesprächen mit Lehrkräften
– Neutrale Einstellung ohne Werturteil
– Zeiteinsatz und Raum für Beobachtung
Dokumentation
– Formulierung von Arbeitsergebnissen – Zusammenfassung
– Niederschrift von Ereignissen
– Archivieren
– Strukturieren
– Kommunizieren
Medien und Kommunikation
– Öffentlichkeitsarbeit
– Protokolle der Elternbeiratssitzungen
– Pfarrbrief
– Internetpräsentation
– Elternhandbuch
Pädagogische Konsequenz
– Förderung der strukturierten Arbeit und deren Weiterentwicklung
– Verweist auf Professionalität
– Refl exion der Arbeit
– Evaluation
– Konzeption
– Jahresplanung
– Transparenz der Arbeit
– Übersicht
– QM Nachweis
• Sammlung von Produkten
• Freie Beobachtung und Aufzeichnung
• Strukturierte Formen der Beobachtung und Aufzeichnung (BEP S.275)
Die Entscheidung für gezielte und dokumentierte Beobachtung trifft die Einrichtung. Trotz vorhandener standardisierter Beobachtungsbögen sollte jede Einrichtung die für sie relevanten Themen verfolgen. Träger und Team/Leitung müssen die große Bedeutung dieser Arbeit erkennen und ihr Raum geben. Die Kindertagesstätten haben auf diesem Gebiet bereits langjährige Erfahrungen – der BEP konkretisiert, bestätigt und betont die hohe Einschätzung dieses Aufgabengebiets. Beobachtung und Dokumentation vermitteln die Arbeit der Pädagogen den Eltern, dienen aber der Professionalisierung der Fachkräfte.
Im Zusammenhang mit dieser Aufgabe muss es eine Abstimmung im Team geben, die zugleich der Zielorientierung dient. Es gilt, eine gemeinsame Grundhaltung zum Thema zu schaffen. Die Pädagogen müssen sich Zeit nehmen. Beobachtung heißt nicht Kontrolle, sondern Transparenz und Erkenntnis. Die Fachkräfte müssen die Aufgabe mit der nötigen Neutralität und Distanz bewältigen.
Das Konzept der Beobachtung und Dokumentation sollte in seiner Bedeutung verbindlich sein und – fest eingebunden in die Gesamtkonzeption. Es gilt, Berührungsängste in diesem Zusammenhang zu vermeiden: Jede Veränderung bringt auch Chancen.
Auszug BEP (2. Fassung), Beobachtung und Dokumentation, S.216 bis 220
Gesprächsleitfaden Elterngespräche, PARITÄTISCHER Wohlfahrtsverband, BV, Mittelfranken
Sismik – Sprachverhalten und Interesse an Sprache bei Migrationskindern in Kindertageseinrichtungen (IFP)
Beobachtungsbogen vom PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband BV Oberbayern aus der Hand-Reichung für Kindertagesstätten
Erfolgreich starten: Schulfähigkeitsprofi l als Brücke zwischen Kindergarten und Grundschule – Eine Handreichung vom Land Nordrhein-Westfalen
Förderbegleiter vom heilpädagogischen Kindergarten der LEBENSHILFE
Beobachtungsbogen zum Kommunikationsverhalten mehrsprachiger Kinder vom Stadtschulamt Frankfurt
Individuelle Beobachtung und Analyse vom Zentrum für Erfahrungsorientierte Erziehung, Leuven Belgien
BEK – Beobachtungsbögen zur Erfassung von Entwicklungsrückständen und Verhaltensauffälligkeiten bei Kindergartenkindern (IFP)